Hafenpark zusammen anlegen: Das war der Hafentag 2025

23.08.2025

Willkommen am Hafentag! Am 23. August 2025 öffnete die Holzhalle wieder ihre Tore, um Kölnerinnen und Kölnern spannende Einblicke in die nächsten Schritte des Projekts zu geben.

Der 23. August 2025 stand im Zeichen der Freiraumplanung im Deutzer Hafen, als die Holzhalle erneut ihre Tore öffnete und rund 1.800 Besuchende den Weg zum diesjährigen Hafentag fanden. Empfangen wurden sie mit umfassenden Informationsangeboten, einem abwechslungsreichen Sportprogramm, kreativen Mitmachangeboten, einem echten Bagger zum Ausprobieren und sogar dem ein oder anderen Sonnenstrahl. Das Wetter spielte mit, die Stimmung war großartig und das Interesse und die Begeisterung für das Projekt Deutzer Hafen war deutlich spürbar.

Zu Beginn hießen uns Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister der Innenstadt, sowie Andreas Haack, Beigeordneter für das Dezernat IX, Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales, und Andreas Röhrig, Geschäftsführer der modernen stadt, mit Worten zur Entwicklung und Zukunft des Deutzer Hafens willkommen. Nach Einstimmung auf den Hafentag, blickten sie mit Projektbeteiligten und Kölner:innen dem bevorstehenden Baubeginn für den zukünftigen Hafenpark an der Drehbrücke entgegen.

Danach verwandelte sich die Bühne in eine Aussichtsplatform, von der aus sich den Gästen ein eindrucksvoller Blick über das Hafenbecken und die Mühlen bot – ein Teil des Panoramas, der auch mit der Entwicklung um ihn herum in Zukunft noch bestehen bleiben wird. 

Infotheke & Ausstellung: Freiräume, Brücken & Baufeld 05

Im Zentrum des Hafentags stand die Holzhalle als lebendiger Treffpunkt: Hier konnten Kölnerinnen und Kölner Infotheke, Ausstellungsexponate, Kinderprogramm, Sportaktionen und ein gastronomisches Angebot finden. 

An Infotheke und Modellen standen Expertinnen, Experten und Projektbeteiligte für alle Fragen bereit und die Kölnerinnen und Kölner nutzten die Gelegenheit, sich umfassend zum Projekt auszutauschen. Besonderes Augenmerk legten wir dieses Jahr auf das Baufeld 05, die geplanten Brücken über das Hafenbecken und – natürlich – die neuen Freiräume. 

Auch dieses Jahr gab es wieder Führungen. Neben den bekannten und beliebten Mühlentouren, ging es für einige Besuchenden auf Fahrrädern um die Baustelle Deutzer Hafen. Mit Expertinnen und Projektbeteiligten erkundeten sie das Gelände, das aktuell nahezu ein weißes Blatt für die bevorstehenden Pläne und Bebauungen ist.

Modell, Pop-Up-Baustelle & Mitmachangebote

Ganz im Sinne dieser Bauarbeiten zur Freiraumgestaltung, machte der Hafentag die Baustelle erlebbar und gab erste Einblicke in die Parks, Plätze und Promenaden, die bald entlang des Rheins entstehen. Ein Highlight für viele war die Pop-Up-Baustelle: Mit den Hebeln eines echten Baggers in der Hand, konnten Kinder und Erwachsene Baustellenluft schnuppern. Dazu gab es kreative Aktionen wie den Stempel-Workshop und der Seed-Ball-Workshop des Urban Green Teams, bei dem eigene Saatkugeln mit den Pflanzen des Hafens für Balkone und Gärten in ganz Köln geknetet wurden. Auch an der Pflanzentauschbörse und beim Hafenimker, der Honig aus dem Deutzer Hafen verkaufte, sammelten sich interessierte Besuchende.

Pop-Up-Sporthalle mit Action

In der Pop-Up Sporthalle konnten Kölnerinnen und Kölner einen Blick in die Zukunft der Holzhalle werfen, denn im Rahmen des Hafenparks werden in ihrer Umgebung zukünftig verschiedene Sportflächen entstehen. Vom Tanzen mit NoLimits e. V. über Skaten mit Dom Skate e. V. bis hin zu Spikeball mit Roundnet Köln und Teqball reichte das Mitmachprogramm am Hafentag. Sportlich, abwechslungsreich und generationenübergreifend.

Abschluss & Fazit

Zum Ausklang sorgten der Shantychor „Kölner Brausen“ ab 18 Uhr für eine entspannte musikalische Atmosphäre mit Seemannsliedern und auch der ein oder anderen Anekdote über die Kölner Seefahrt. So endete ein Tag voller Begegnung, Information und Inspiration. Besucher:innen konnten nicht nur viel über die Entwicklung des Quartiers erfahren, sondern auch erkunden, ausprobieren und den Deutzer Hafen in all seinen Facetten erleben.